Liebe Freunde,
Palmsonntag ohne Palmen, ohne den traditionellen Marsch vom Ölberg in die Altstadt von Jerusalem, ohne Gesang und Feier – der anhaltende Krieg macht all dies in diesem Jahr leider unmöglich. Israel ist weiterhin dem Krieg ausgesetzt. Zwischen ständigen Raketenalarmen und Einschlägen, zwischen Angst und Leid lassen sich die Israelis dennoch nicht unterkriegen.
Heute Abend beginnt das Pessachfest, und trotz der angespannten Lage wird sich in Israel traditionell darauf vorbereitet. Schutzräume werden zu Orten der Begegnung – sie werden bunt und zu einem Ort der Freude. Ein Stück Normalität. Der Krieg mag dunkel sein, doch die Israelis bringen Farbe in ihren Alltag.
Die fünfte Kriegswoche ist nun angebrochen. Israel musste zahlreiche Treffer verkraften, unter anderem einen Raketeneinschlag in der Industriezone Ne’ot Hovav südlich von Beer Sheva. Getroffen wurde die Fabrik „Adama“, ein weltweit führender Produzent von Pflanzenschutzmitteln. Problematisch bleibt vor allem der Einsatz von Streumunition durch den Iran.
Auch die Huthi-Rebellen haben in den Krieg eingegriffen und begonnen, den Süden Israels mit Marschflugkörpern und Drohnen anzugreifen. Zudem verdichten sich die Berichte über eine mögliche Bodenoffensive der USA im Iran. Als mögliches Ziel gilt die Insel Kharg, über die rund 90 Prozent der iranischen Ölexporte abgewickelt werden.
Mehr Informationen zum weiterhin andauernden Krieg erhalten Sie in unserer dieswöchigen TV-Sendung. Ebenfalls stellt der israelische Künstler David Moss seine besondere Haggada vor, und ein Rabbiner erzählt seine bewegende Geschichte: Alle seine Söhne wurden im Krieg verwundet.
Wir wünschen Ihnen gesegnete Feiertage und frohe Ostern!
Mit freundlichen Grüßen
Ina Müller
Leiterin Social Media