Liebe Freunde,
Israel befindet sich im Krieg. Seit Ende Februar greifen Israel und die USA im Rahmen der Militäroperation „Brüllender Löwe“ Ziele im Iran an. Die Lage hat sich dramatisch verändert – und wir spüren es jeden Tag. Sirenen und Schutzräume sind der aktuelle Alltag in Israel.
In Beit Shemesh traf eine iranische ballistische Rakete eine Synagoge in einem Wohnviertel. Neun Menschen kamen ums Leben, 51 wurden verletzt. Der Schmerz ist groß – und wir tragen ihn im Gebet mit.
Auch im Norden bleibt es gefährlich. Die Hisbollah greift ein, Israel antwortet mit Schlägen im Libanon. Der Iran beschießt mehrere Golfstaaten. Der oberste Führer des Iran, Ali Chamenei, wurde bei einem israelischen Angriff getötet.
Und mitten in all dem wurde Purim gefeiert. Ein jüdisches Fest, das von Bedrohung erzählt – und von Rettung. Damals stand das jüdische Volk kurz vor der Vernichtung durch die Perser. Doch Gott hatte einen Plan. Sein Name wird im Buch Ester nicht einmal erwähnt, und doch ist seine Handschrift überall sichtbar. Genau daran sollten wir uns in diesen schweren Tagen festhalten: Gott ist da, auch wenn wir ihn nicht immer sehen.
Unsere neue TV-Sendung ist deshalb eine Sondersendung zum Iran-Krieg. Wir ordnen die Ereignisse ein und fragen, warum dieser Schritt aus Sicht Israels notwendig war – und was Purim uns gerade jetzt sagen kann.
Diese Tage sind schwer. Doch wir vertrauen darauf, dass Gottes letzter Satz noch nicht gesprochen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ina Müller
Leiterin Social Media