Liebe Freunde,
in dieser Woche sorgten vor allem neue Entwicklungen rund um den Iran für Unruhe. Nachdem Teheran auf den amerikanischen Friedensvorschlag reagierte, bezeichnete Donald Trump die Antwort als „völlig inakzeptabel“. Laut Berichten wollte der Iran die Atomfrage aus den Gesprächen ausklammern und forderte stattdessen separate Verhandlungen sowie Garantien gegen weitere Angriffe und die Aufhebung der Sanktionen. Benjamin Netanjahu machte gleichzeitig deutlich: „Der Krieg ist nicht vorbei.“ Er warnte davor, dass das iranische Atomprogramm, ballistische Raketen und vom Iran unterstützte Terrorgruppen weiterhin eine massive Bedrohung darstellen.
Auch die Lage in der Region bleibt gefährlich. Die Vereinigten Arabischen Emirate fingen erneut iranische Drohnen ab, Kuwait meldete feindliche Drohnen im eigenen Luftraum und vor der Küste Katars wurde ein Frachtschiff von einer Drohne getroffen.
Zusätzlich wächst an Israels Nordgrenze der Druck weiter. Die Hisbollah setzt verstärkt auf Drohnenangriffe, während Israel seine Verteidigung ausbaut und sogar eine eigene Drohnenfabrik errichtet. Dort sollen ultraorthodoxe Soldaten eingesetzt werden – ausgerechnet in einer Zeit, in der die Wehrpflicht für Ultraorthodoxe das Land politisch spaltet.
Für Diskussionen sorgen außerdem Berichte über Hamas-Aktivitäten in der Türkei. Laut israelischen Medien sollen dort Terroristen militärisch ausgebildet werden – inklusive Drohnen- und Schusswaffentraining.
Ein wichtiger Beschluss fiel außerdem in der Knesset. Das Parlament stimmte einstimmig mit 93 zu 0 Stimmen für ein Sondertribunal in Jerusalem, das die Täter des Hamas-Massakers vom 7. Oktober vor Gericht stellen soll. Angeklagte oder verurteilte Terroristen dürfen außerdem nicht im Rahmen eines Geiselabkommens freigelassen werden.
In unserer aktuellen Sendung berichten wir über die neuesten Entwicklungen im Krieg, die strategische Bedeutung der Golanhöhen und eine israelische Innovation zur Reduzierung von Pestiziden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Gebete für Israel.
Mit freundlichen Grüßen
Ina Müller
Leiterin Social Media