Liebe Freunde,
in dieser Woche hat sich die Lage im Nahen Osten erneut zugespitzt. In der Nacht zum 8. Juli haben die USA Ziele im Iran angegriffen. Nach amerikanischen Angaben wurden mehr als 80 Ziele getroffen, darunter Luftabwehrsysteme, Küstenradare, Kommandozentralen und Schnellboote der Revolutionsgarden.
Auslöser waren iranische Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump erklärte daraufhin, das bisherige Abkommen mit Teheran sei gescheitert. Ob daraus wieder ein größerer Krieg entsteht, bleibt ungewiss. Klar ist aber: Die Lage ist deutlich gefährlicher geworden.
Für Israel ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. Der Iran bedroht Israel nicht nur direkt, sondern auch über seine Verbündeten in der Region. Besonders die Hisbollah bleibt im Fokus. Im Südlibanon fand die israelische Armee in einem Dorf mehr als 150 Waffen und zerstörte zahlreiche Terrorstandorte sowie Tunnelanlagen. Für Israel ist das ein weiterer Beleg dafür, dass die Hisbollah trotz aller Abkommen weiter aufrüstet.
Gleichzeitig warnt Israels Staatskontrolleur vor iranischer Einflussnahme im digitalen Raum. Mit Blick auf die Wahlen 2026 sieht er Israel nicht ausreichend vorbereitet. Gefälschte Profile und gezielte Kampagnen sollen Angst schüren, Streit verstärken und die öffentliche Meinung beeinflussen.
Israel steht damit vor mehreren Herausforderungen zugleich: an den Grenzen, im digitalen Raum und in einer Region, die sich erneut gefährlich aufheizt.
In unserer aktuellen Sendung zeigen wir neben den Nachrichten auch persönliche Geschichten aus Israel. Eine Leihmutter berichtet, warum sie für Freunde ein Kind zur Welt brachte. Außerdem geht es um einen Israeli, der mit einer riesigen Flagge ein Zeichen setzte, und um Arik Speaker, der bei „Frag den Rabbi“ über jüdisches Leben in Krisenzeiten spricht.
Möge Gott Israel Weisheit, Schutz und Standhaftigkeit schenken – gerade in Tagen, in denen Entscheidungen weit über das Land hinausreichen.
Herzliche Grüße
Ina Mueller
Leiterin Social Media