Liebe Freunde,
die humanitäre Lage im Gazastreifen hat sich deutlich verbessert, seitdem mehr Hilfslieferungen über den Land- und Luftweg in den Küstenstreifen am Mittelmeer gelangen. Die aktuellen Zahlen finden Sie in diesem Newsletter. In unserer aktuellen TV-Sendung bezieht der israelische Armeesprecher zur Versorgungslage Stellung.
Nun rücken israelische Panzer in Richtung Gaza-Stadt vor. Israel hat beschlossen, die letzte Hochburg der Hamas-Terroristen zu besetzen. Dies ist ein schwieriges und langwieriges Vorhaben. Die Hamas steht dadurch unter Druck und hat erklärt, sie stimme einer Waffenruhe zu. Allerdings will sie nur zehn der noch 20 lebenden Geiseln freilassen. Israels Regierungschef Netanjahu hat jedoch in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass Israel einem Abkommen nur zustimmen werde, wenn alle Geiseln freikommen.
Ein weiteres Thema im heutigen Newsletter: Israel sieht sich einer zunehmenden internationalen Isolation gegenüber. Die Regierung in Jerusalem wehrt sich: Mit Australien gibt es heftigen Streit, außerdem – einmal mehr – mit der Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen, Francesca Albanese.
Vor 20 Jahren, im August 2005, hat Israel den Gazastreifen komplett geräumt. Der Abzug aller Siedler und Soldaten war hoch umstritten. Den erhofften Frieden hat diese Maßnahme Israel jedoch nicht gebracht, im Gegenteil. Viele Israelis sind deshalb überzeugt: Die Formel „Land für Frieden” funktioniert nicht.
Wir sind weiterhin Ihre Augen und Ohren im Heiligen Land und berichten über das aktuelle Geschehen!
Herzliche Grüße
Ihr Tommy Mueller
Leiter Fokus Jerusalem